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März 26, 2009

JA2 AAR: Ankunft

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Melissa K’s Aufzeichnungen, Auftrag Arulco, Tag 1

Die Ankunft in der Basis gegen 06.00 bescherte mir einen komischen Anblick. Auf der einen Seite stand Raven, in ihrer Swat Ausrüstung, und einem Colt M4 Commando in der Hand. Auf der anderen Seite stand Static, in Jeans und Hemd, sonst nichts weiter.
Ich schaute die beiden fragend an. Static begann als Erster, mit schuldbewusster Mine sagte er, aufgrund des kurzen Zeitfenster hätte er seine Ausrüstung nicht mehr besorgen können, er hoffe das sei kein Problem. Ich nickte ihm zu, im Norden Arulcos sollten wir bis auf weiteres nicht auf Soldaten Deidrannas treffen.
Dann blickte ich zu Raven. Sie meinte nur mit unbewegter Stimme, sie käme gerade erst von einem Auftrag, bei dem sie ihre Swat Rüstung gebraucht hätte, und nun sei sie eben gleich hierhergekommen. Auch gut, wenigstens eine brauchbare Waffe hatte sie dabei.

Der Abflug sollte laut Piloten in einer halben Stunde erfolgen, ich nutze die Zeit, um Raven und Static mit der Lage vertraut zu machen. Danach kontrollierte Static noch schnell unsere Ausrüstung, und wir nahmen unsere Plätze im Heli ein. Der Flug sollte ungefähr 30 Minuten dauern, noch etwas schläfrig nutzen die Anderen die Zeit für ein kurzes Nickerchen, ich dachte in der Zwischenzeit nochmal an die Karte von Arulco. karte11 Der Helikopter würde uns im Nord-Westlichen Teil von Omerta absetzen. Omerta war, bis vor kurzem, das Basislager der Rebellenbewegung. Laut akuellen Meldungen hatte die Armee Deidrannas die Stadt vor einigen Tagen angegriffen, und komplett zerstört, sowie alle Bewohner und Rebellen getötet.
Enrico war sich jedoch sicher, dass sich die Rebellen noch immer irgendwo in Omerta oder in der näheren Umgebung befanden. Wie auch immer, wir würden schon bald sehen was uns dort erwartet.

Im Kopf ging ich nochmal das weitere Vorgehen durch. Egal ob wir die Rebellen nun finden konnten oder nicht, um die Operation auf längere Zeit auszudehnen, würden wir einen Nachschubweg, und Geld benötigen. Die beste Vorgehenweise erschien mir daher, die östlich gelegene Stadt Drassen anzugreifen, und den dortigen kleinen Flughafen zu besetzen.
Es gab außerdem eine aktive Mine in Drassen, mit deren Hilfe wir etwas Geld beschaffen könnten. Auch lag die Stadt am Weitesten von der Hauptstadt entfernt, ich ging daher davon aus, sie sei nur leicht besetzt, neue Truppen Deidrannas würden nur langsam eintreffen. Ich war mir sicher, die Bevölkerung sei den Rebellen freundlich gesinnt, mit etwas Unterstützung sollten wir dort eine kleine Miliz aufstellen, und so auch das Flugfeld und die Mine gegen Soldaten halten können, solange Deidranna keine große Armee schicken würde.

In meinen Gedanken versunken hörte ich plötzlich die Stimme des Piloten, „Bereitmachen, erreichen Dropzone in 5 Minuten!“ Ich beschloss, Static meine  Glock17 samt Munition zu geben, er war doch der bessere Schütze. Wir überprüften alle nochmal unsere Ausrüstung, und machten uns dann zum Abseilen bereit.
Vor uns lag die komplett zerstörte Stadt Omerta, die Armee hatte ganze Arbeit geleistet. Auch wenn ich nicht mit Soldaten rechnete, Vorsicht ist besser als Nachsicht, und mit diesem Gedanken im Kopf sprang ich aus dem Helikopter und seilte mich ab. Am Boden ging ich in die Hocke und verschaffte mir einen Überblick.
Neben mir bewegten sich nun auch Static und Raven, man konnte erkennen dass sie schon einige Einsätze zusammen hatten. Static schlich sich geduckt etwas nach Süd-West, Raven nach Süd-Ost, dann sicherten beide die nähere Umgebung. Niemand war zwischen den Ruinen zu sehen, aber sollte jemand hier sein, würde er bestimmt den Heli gehört haben, der gerade wieder Richtung Basis abdrehte, und die Gegend absuchen.

Ich gab ein Handzeichen, und wir bewegten uns Richtung des ersten zerschossenen Hauses. In diesem Moment sahen wir die Frau aus südlicher Richtung kommen, als sie uns erblickte, richtete sie sofort eine Pistole auf uns. Sie hatte die typische Kleidung der Armee, rotes Hemd und grüne Hose. Static und ich liefen weiter Richtung Haus in Deckung, während Raven mit ihrem Colt auf die Frau anlegte. Sie war ungefähr 200m entfernt, Raven zielte kurz und schoß. fight1_1 Zwei Schüsse verfehlte die Frau nur knapp. Die Frau eröffnete daraufhin ebenfalls das Feuer, sie gab in kurzer Folge 5 Schüsse aus ihrer Pistole ab, aber aufgrund der weiten Entfernung verfehlten alle ihr Ziel. Dann beugte sich Static um die Ecke, gab zwei Schuss aus der Glock17 ab, und schickte die Frau ins Jenseits.
Wir gingen in dem zerbomten Haus in Deckung, denn möglicherweise waren hier noch mehr Soldaten verstreut.
Neben dem nächstem Haus kam ein weiterer Soldat ins Blickfeld, ebenfalls mit Pistole bewaffnet. Raven lenkte den Soldaten wieder mit einem Schuß ab, während Static näher heran laufen wollte. Kaum war er aus der Tür getreten, sah er aus dem Augenwinkel rechts ein rotes Hemd blitzen, er riß seinen Arm herum und gab zwei Schüße ab, sie traffen den Soldaten mitten in die Brust, da dieser keinerlei Schutzweste hatte, kippte er tot nach hinten.
Der Mann vor ihm legte sich hinter etwas Schutt in Deckung, und gab drei Schüsse aus seiner Pistole ab,  die Static glücklicherweise verfehlten. Wir blieben in Deckung und rückten weiter in die Richtung des dritten Mannes vor. Der versuchte seinerseits, Static zu treffen, verfehlte aber erneut.

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Raven, die jetzt auf ca. 100 Meter heran war, legte an, und setzte zwei plazierte Schüsse in die Brust des Soldaten. Er sank ebenfalls tot zusammen.
Ich griff nach der Pistole, welche die Frau benutzt hatte, und gab Befehl, weiter nach Süden auszuschwärmen. Wir konnten keinen Soldaten mehr ausmachen, ich beschloß aber auf Nummer sicher zu gehen, und wir begannen, alle Häuser zu durchsuchen.  Wir hatten fast alle Häuser durch, und nichts besonderes entdeckt, als Raven in einiger Entfernung einen weiteren Soldaten erspähte.
Wir schwärmten aus um ihn einzukreisen. Raven erkannte, dass der Soldat zwei Pistolen hatte, und sie nutze den Reichweitenvorteil ihrer Waffe, und gab einen gezielten Schuss ab, während wir uns rechts und links näher an den Feind heranbewegten. Raven traff den Mann genau in die Brust, und da der anscheinend keinerlei Rüstung trug, erlitt er eine schwere Wunde, die heftig blutete.

Aufgrund der Entfernung konnten wir seine Waffe nicht richtig erkennen, und anstatt nach der erlittenen Wunde zu fliehen, schoss der Mann eine Salve Kugeln auf Raven. Er hatte keine Pistolen, sondern Maschinenpistolen in der Hand! Glücklichweise traff Raven keine Kugel voll, nur ein kleiner Streifschuss und eine von der Rüstung abgefangene Kugel schlugen zu Buche.
Raven, die sich sofort flach auf den Boden geworfen hatte, setzte noch einen gezielten Schuß auf die Brust des Mannes, der diese durchschlug und ihn in die ewigen Jagdgründe schickte.  Ich verband die nur leicht blutende Wunde, wir durchsuchten noch die letzten Häuser, konnten aber keine Soldaten mehr ausmachen.

Wir inspizierten dann die Leichen der Soldaten, die zwei Maschinenpistolen des letzten Feindes liesen wir gleich in unsere Taschen wandern. Static erklärte uns aber, sie seien in ziemlich schlechtem Zustand, und er würde sie lieber erst nach einer gründlichen Überprüfung im Kampf einsetzten, leider hatte er keinen Werkzeugkoffer bei der Hand. Wir steckten auch die zwei anderen Pistolen und einige Ersatzmagazine ein, Static nahm sich auch noch eine Weste von einem der toten Soldaten, um die Ersatzmagazine zu verstauen.
Dann entdeckten wir einen Jungen, der uns beobachtete. Wir steckten die Waffen weg und gingen langsam auf ihn zu.

Er schaute etwas ängstlich, lief aber nicht davon. Ich sprach ihn an, aber er meinte er dürfe nicht mit Fremden reden, und lief davon. Wir folgten ihm in ein zerbombtes Haus, wo wir auf seine Mutter trafen. Sie fragte uns, warum wir hier seien, und ich erzählte ihr von Enrico. Sie glaubte uns zuerst nicht, und meinte er sei tot, als ich ihr Enricos Brief zeigte, erklärte sie sich jedoch einverstanden, und zu den überlebenden Rebellen zu führen. Wir folgten ihr in den östlichen Teil der Stadt.
Auch hier war alles zerstört, aber nach kurzem Fussmarsch erreichen wir, versteckt hinter einem kleinen Wald, ein unzerstörtes Haus, vor dem ein einheimischer Mann mit einem schweren Maschinengewehr Wache schob.

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Er wollte uns zuerst nicht durchlassen, und redete wütend mit der Frau, schließlich überzeugte sie ihn aber und er führte uns eine alte Treppe  hinunter in den Keller des Hauses. Dort standen, in einem schwach erleuchteten Raum, einige Männer und Frauen, die sofort ihre Waffen auf uns richteten, großteils alte Gewehre und Pistolen. Die Rebellen waren offensichtlich nur schwach bewaffnet.

Wir traffen dann auf Miguel, dem ich den Brief Enricos überreichte. Er zeigte sich erfreut, und meinte das seien die besten Nachrichten seid langem. Er habe im letzten Monat über 30 Männer verloren, was mich aber insgeheim nicht verwunderte, hatten sich die Rebellen anscheinend über längere Zeit hier in Omerta verschanzt, anstatt in Bewegung zu bleiben. Umsomehr war ich erstaunt, dass doch einige Leute überlebt hatten.
Miguel erklärte weiter, die Bevölkerung würde sich wohl den Rebellen anschliessen, wenn man sie nur von den Soldaten befreien würde und ihr so Hoffnung gebe.

Dann meinte, das Hauptproblem sei die Versorgung mit Lebensmitteln, er habe aber einen Kontakt in Drassen, Pater Walker, er könne uns helfen, die Stadt sei aber von einer kleinen Truppe Soldaten besetzt.
Ich erinnerte mich an meinen ursprünglichen Plan Drassen zu erobern, und nun hatte ich noch einen Grund mehr meine Truppe nach Osten zu führen. Ich sagte Miguel meine Hilfe zu, der mir im Gegenzug eine seiner Mitstreiterinnen anbot, eine Entwicklungshelferin namens Ira.

Ira erzählte, sie sei eine ehemalige humanitäre Helferin, die sich den Rebellen angeschlossen hätte und sie medizinisch versorgte, aber nach dem Angriff der Armee mussten die Rebellen ihre Offensive bis auf weiteres einstellen, somit seien in naher Zukunft keine Verletzten zu erwarten, und sie würde unsere Truppe begleiten.
Ich erklärte mich bereit sie mitzunehmen, sie kannte das Land, und vorallen den Pater, ausserdem konnte ich eine passable Ärztin durchaus brauchen. Wir machten uns also auf den Weg nach oben, ich beschloss aber noch die näheren Häuser zu durchsuchen, um unliebsame Überraschungen durch Soldaten zu vermeiden. Allerdings konnten wir in Omerta keine weiteren Soldaten mehr ausfindig machen, somit machten wir uns auf den Weg nach Drassen und folgten dem Verlauf der Schotterstraße.

Nach einen ca. 4stündigen Fußmarsch auf der Straße traffen wir kurz vor Drassen auf eine Gruppe Soldaten, die auf der Straße patrouillierten und anscheinend ihr Lager in einer Farm aufgeschlagen hatten. Wir bemerkten die Soldaten, bevor sie uns sahen, wir konnten die genaue Anzahl aber nur schätzen, es waren ca. 5-7. Ich beschloss, denVorteil zur Überraschung auszunutzen und die Gruppe anzugreifen.

Wir schlichen uns an der Wand einer alten Scheune näher an die Farm heran, als vor Raven ein Soldat auftauchte.

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Er hatte uns noch nicht gesehen, wir schlichen uns näher an ihn heran.  Dan entdeckten wir einen zweiten Soldaten, ich zeigte dem Team an, sich näher heranzuarbeiten, um die Wachen lautlos auszuschalten. Leider bemerkte uns ein Soldat, und gab einen Schuß ab, der aber verfehlte, daraufhin eröffneten auch wir das Feuer.
Ira verfehlte mit ihrer Pistole den ersten Soldaten, ich traf ihn aus kurzer Distanz mit zwei Pistolenschüssen, und da auch dieser Soldat keine Schutzweste trug, ging er zu Boden. Static feuerte auf den zweiten Soldaten, der erste Schuß aus seiner Glock traff den Soldaten mittig, der zweite warf ihn nach hinten auf den Boden wo er tot aufschlug.

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Es waren noch weitere Soldaten übrig, wir rückten langsam Richtung Farmhaus vor. Im Wald kam uns zunächst ein einzelner Soldat entgegen, den Raven mit zwei plazierten Schüssen aus ihrem Colt erledigte. Wir fächerten dann auf, um im Schutz der Bäume weiter vorzurücken.
An der linken Flanke kamen mir zwei Soldaten entgegen, die einige Schüsse abgaben, diese flogen aber weit vorbei. Raven erwischte den einen Soldaten, der näher bei mir stand, mit einem präzisen Schuss von der rechten Flanke aus, ich und Ira verfehlten, aber Raven gab einen weiteren Präzisionsschuss ab und brachte den ersten Soldaten zum schweigen. Static war in der Zwischenzeit einige Meter im Schutz der Bäume vorgerückt und erspähte einen weiteren Soldaten, der sich hinter den Bäumen anschlich.

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Static ging hinter einem Baum in Deckung, der Soldat war noch nicht in Reichweite. Ich bemühte mich wieder, den zweiten Söldner auf meiner Seite zu treffen, verfehlte aber abermals. Verdammt, ich wollte doch ein Training machen um meine Treffsicherheit zu verbessern, dieser Auftrag kam wirklich zu schnell…
Ira näherte sich in der Zwischenzeit meiner Position, auch Raven kam mir zu Hilfe, und traff mit einem weiteren Schuss, allerdings durchschlug die Kugel den linken Arm des Soldaten, und der zeigte keine Anstalten schon das Zeitliche zu segnen. Er verschanzte sich stattdessen hinter einem Pfosten und gab zwei unplazierte Schüsse ab, wir mussten näher ran, da wir auch keine freie Schußbahn hatten.

Static erzielte mit seiner Glock einen Treffer am Arm des anderen Soldaten, und ging rechtzeitig  hinter dem Baum in Deckung, sodass die Pistole seines Gegenübers nur den Baum traff. Dann beugte er sich wieder vor und erledigte den Soldaten mit einem zweiten Treffer. Blieb noch der Soldat hinter dem Zaun, der immer wieder unplazierte Schüsse abgab, um uns auf Distanz zu halten.
Wir kreisten ihn langsam ein, und als er seine Pistole nachladen musste, konnte ich ihn mit einem Treffer in die Hüfte unschädlich machen. Als wir uns vorsichtig dem Farmhaus näherten, und es durchsuchten, stellten wir fest das keine weiteren Feinde in der Nähe waren.

Wir schauten uns schnell die Waffen der Toten an, steckten ein paar Extramagazine Munition ein und dann beschloss ich,eine kleine Rast einzulegen, und Drassen bei Einbruch der Dunkelheit anzugreifen. Wir würden uns zuerst das Flugfeld vornehmen…

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